Art of Cart 2009 Pluscity: Renntag

Leichte Bewölkung und dazwischen Sonnenschein sind ideal für den Renntag. Nicht allzu heiß, aber auch kein Regen. Mehr kann man sich doch gar nicht wünschen.

Los geht der Tag mit einem neuerlichen, jedoch kurzem Training. Diese Zeit wird zumeist verwendet, um die Strecke wieder rein zu bekommen von Staub und sonstigem. Danach fand das Team Owner Training und Qualifying statt. Leider konnte unser Team Owner aufgrund mangelnder Praxis daran nicht teilnehmen. Die Zeit wurde jedoch gut genutzt um im Team Erfahrungen auszutauschen und die Strategie für das Qualifying und Rennen zu besprechen.

Danach gingen schon die Qualifyings im Stil des großen Bruders Formel 1 los. Zuerst Gruppe A mit 20 Startern und danach Gruppe B mit den restlichen Teams. Die Besten 10 kommen weiter, die restlichen bekommen aufgrund der Zeit den Startplatz zugewiesen. Danach starten die Besten 10 von Gruppe A und Gruppe B zusammen. Wieder kommen nur die Besten 10 weiter. Wir haben uns mit Glück und Können bis in das Finale des Qualifyings gearbeitet. Ist schon mal ein guter Beginn, in dieses Finale zu kommen. Im Finale des Qualifyings wurde ein fünfter Platz erfahren. Gratulation, das schaut ja schon mal gut aus für das Rennen.

Für das Team war dann bis zum Rennen Pause angesagt. Das Race Of Presidents wurde durchgeführt, bei welchem natürlich der Fotograf nicht fehlen darf. Ich kann mit Gewissheit behaupten, dass ich noch nie so viele Persönlichkeiten an einem Platz gesehen habe. Wer auf so was steht, ist in der Pluscity genau richtig. Wo waren nochmals die Karts?

Fünf Stunden Hauptrennen und ein Start im LeMans Stil. Das hat wirklich Charakter. Allein die Startvorbereitungen sind ein herrliches Gefühl. Ein Hauch von Formel 1 ist zu spüren. Nachdem die österreichische Hymne gespielt wurde, erfolgte der Start. Hierbei sind die unterschiedlichen Stile einiger Fahrer zu erwähnen. Manche lassen sich einfach plump in das Kart fallen. Andere springen mit einer halben Schraube und gestreckten rechten Bein (Gasfuß) in das Kart. Besondere Beachtung sollte der Start von Hrn. Friesacher finden. Laufe zu Kart, schiebe Kart vor, springe hinein, knie auf Rennsitz und fahre die erste Kurve im knien durch. Nicht schlecht der Herr. Gelernt ist gelernt.

Abgesehen von ein paar Rennunfällen und so manchen „unbegründeten“ Stopp&Go Strafen (ja, ja, der Hotrod Hangar) lief das Rennen sehr gut ab. Das Team konnte sich kontinuierlich bis zum zweiten Platz vorarbeiten und lies diesen auch nicht mehr los. Die Führenden waren leider außer Reichweite, doch wir konnten uns immer so in der Nähe aufhalten, dass wir bei einem gröberen Problem sofort zur Stelle gewesen wären.

Es war uns zwar der Sieg nicht gegönnt, jedoch ein zweiter Platz in Linz ist wie ein Sieg auf vielen anderen Rennen. Die pompöse Siegerehrung am Ende des Tages ließ uns jegliche Anstrengungen vergessen. Pluscity, wir kommen wieder und dann ist der Sieg fällig!

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